- Im südlichen Schwarzwald als 4. im Bunde geboren und aufgewachsen, zwischen Heu und Kälbchen und den Hasen hinterm Haus. Heute lebe ich in Reutlingen, südlich von Stuttgart, am Fuße der Schwäbischen Alb.
- Ich war nur ein Jahr im Kindergarten. Dorthin fuhr ich mit dem Bus, da es in unserem Ort noch keinen Kindergarten gab.
- Ich hatte einen geliebten Ball, rot mit weißen Punkten – leider ist er mir auf die Straße gerollt, ihm durfte nichts passieren, so war meine kindliche Vorstellung. Es kam ein Auto. Ich muss viele Schutzengel gehabt haben – das Auto hatte eine Delle und ich bin mit Schürfungen und „kleinen“ Gehirnerschütterung davon gekommen, alles andere ist heil geblieben.
- Musik und Sport waren seit der ersten Klasse meine Favoriten – sie haben meinen Notenschnitt in meiner kompletten Schulzeit immer verbessert.
- Blockflöte, mein erstes Instrument, lernte ich in der Grundschule. Dabei haben wir auch gleich die Noten gelernt – etwas, das mir später sehr geholfen hat, weiteren Instrumente zu lernen.
- Draußen spielen und auf Bäume klettern fand ich klasse, je höher, desto besser.
- Beim Fahrradfahren lernen landete ich im Nachbars Gartenzaun, glücklicherweise unversehrt.
- Rollschuhfahren bei uns auf dem Weg fand ich toll, leider war der Belag nicht so genial. Deshalb gab es ab und zu ein „offenes“ Knie.
- Bei uns in der Kirche, in der ich verwurzelt war, gab es einen Posaunenchor – Dort habe ich Trompete gelernt, später bin ich auf die Posaune umgestiegen.
- Damit ich überhaupt Trompete lernen durfte, musste ich sehr dafür kämpfen, denn mein Vater fand – das ist kein Instrument für ein Mädchen. Meine Argumentationskette hatte ihn dann doch überzeugt.
- Ich war stolze Besitzerin eines Mofas – Grün mit einer Zwei-Gang Schaltung. Jetzt war ich endlich etwas unabhängiger, denn Busse fuhren bei uns auf dem Dorf meist nur zu den Schulzeiten.
- Schon ganz früh habe ich zweimal im Monat „Sonntagsdienst“ im Krankenhaus gemacht. Ursprünglich wollte ich Säuglingsschwester werden (das gab es damals noch), habe mich dann doch für die „Große“- Krankenpflege entschieden.
- In meiner Ausbildung als Krankenschwester habe ich gemerkt, wie viel Freude ich am Lernen habe. Ich fand es so spannend und bereichernd, zu verstehen, wie unser Körper funktioniert. Das geht mir bis heute so.
- Mein erstes Auto war ein zitronengelber Renault 5. Die Reifen und auch die Zündkerzen habe ich an diesem Auto selbst gewechselt.
- Nach meinem Examen, habe ich zuerst auf einer gynäkologischen Abteilung gearbeitet. Anschließend kam eine Zeit auf einer inneren Abteilung hinzu – mit Stellvertretung der Stationsleitung. Später arbeitete ich in einer interdisziplinären Notfallambulanz bis zu meiner Familienzeit.
- Acht Umzüge habe ich bis heute gemeistert. Die ersten 3 waren einfach, da zog nur ich alleine um und es passte fast alles in mein Auto. Alle anderen waren einiges aufwändiger mit unserer größer werdenden Familie.
- Als Teenie war ich ein absoluter Freibad-Fan, heute liebe ich es, im See oder im Meer zu schwimmen.
- Seit 2016 habe ich das Bodenseeschifferpatent, einen Segel – und Motorbootführerschein. Fast wäre ich durch die Motorbootprüfung durchgefallen, ich war so aufgeregt.
- Unsere Hündin Caja begleitet uns schon seit 2014 durchs Leben. Natürlich auch am Strand und bei unseren unterschiedlichen Segeltörn’s.

- Im Sommer genieße ich es, Sonnenuntergänge auf dem Bodensee zu beobachten. Was für ein Wunder, welche Farbnuancen unsere Natur zur Verfügung hat. Da kann ich einfach nur staunen.
- In meiner langen Elternzeit mit unseren 3 Kindern war ich ehrenamtlich sehr aktiv. Vom Kindergarten über die Grundschule. Von 2002 – 2014 hatte ich ehrenamtlich in der Kirchenleitung mitgearbeitet. 12 Jahre lang Gremienarbeit vor Ort und als gewähltes Mitglied der jährlich tagenden Synode der EmK (Evangelisch-methodistische Kirche)
- 1997 bin ich mit zwei Kommilitoninnen mit dem Zug nach Griechenland gereist. Alles, was wir brauchten, war in Rucksäcken verstaut. Quer durch die Schweiz und Italien. An der Grenze zu Jugoslawien musste ich aussteigen – in meinem jugendlichen Reisegeist hatte ich versäumt, einen Reisepass zu beantragen, ich brauchte ein „Durchfahrt-Visum“. Das war ziemlich unheimlich, alleine auf dem Bahnsteig zu stehen. Welch Erleichterung, als ich endlich das Geräusch des Stempels hörte und weiterreisen durfte.
- Ich liebe es mich zu bewegen, in der Natur, im Sport und beim Tanzen.
- Ein Schlusssatz aus einem Seminar mit Pater Anselm Grün begleitet mich bis heute: Wenn wir uns ansehen, schenken wir uns Ansehen.
- Seit 2015, nach einer Einführung in die Kontemplation meditiere ich regelmäßig. Mal in der Stille oder auch angeleitet.
- Rosen gehören zu meinen Lieblingsblumen. Im Moment habe ich 12 verschiedene Sorten in meinem Garten. Vom Rambler über Strauchrosen bis zur Englischen Rose. In der Hauptblütezeit ein wundervolles Blütenmeer.
- Manche Bande aus meiner Kindheit und Jugend halten bis heute – kostbare Freundschaften, die mein Leben bereichern.
- Seit 1990 bin ich mit der Liebe meines Lebens verheiratet und unterwegs auf unserem gemeinsamen Lebensweg. Durch alle Höhen und Tiefen haben wir uns hindurch navigiert. Manchmal haben wir auch Federn gelassen. Entwicklungsschritte haben uns wachsen lassen. Dafür bin ich unendlich dankbar und es erfüllt mich mit Stolz, wie wir miteinander und mit unserer „Großfamilie“ unterwegs sind.
- Das Tischkickern gehört seit ein paar Jahren zu meinem neuen Übungsfeld. Inzwischen gewinne ich auch mal. Abends nach einem langen Tag hilft mir das Kickern, äußerst schnell im Hier und Jetzt anzukommen.
- Im Rahmen meines NLP Masterabschlusses hielt ich einen Vortrag zum Thema: NLP im Gesundheitswesen – ein Thema das mir auch heute noch sehr am Herzen liegt.
- Der erste Schnee fällt und mich hält nichts mehr zurück und ich „muss“ raus, durch den ersten Schnee spazieren. Das leise Knistern des flockigen Neuschnees unter meinen Füßen zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und erfüllt mein Herz mit einem Gefühl von Freiheit.
- Früher war ich eine leidenschaftliche Alpin-Skifahrerin, heute gehe ich noch viel lieber mit den Schneeschuhen durch die tief verschneiten Hänge.
- Seit 2020 coache ich auch online. Nie hätte ich gedacht, dass dies in der selben Intensität gehen könnte wie live vor Ort – Dank der Eilert Akademie, die uns Coaches sofort gezeigt hat, wie wir die EmTrace Interventionen online anwenden können.
- Manchmal wird mir ganz schwindelig, wenn ich bedenke, mit welchen Rollen ich in meinem Leben jongliere: Tochter, Schwester, Ehefrau, Schwiegertochter, Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tante, Unternehmerin, Trainerin, Coachin, Bloggerin, Newsletter schreibende, Freundin, Erfinderin (Hosentaschenresilienz®), Musikerin in einem Chor und in einer Band…..
- Seit letztem Jahr, 2024, habe ich eine eingetragene Wortmarke. Die Hosentaschenresilienz®
- 2008 nach einem weiteren Umzug, inzwischen drei Kindern und der intensiven Hausbauphase merkte ich: Ich war an meine Grenzen gekommen. Habe mich dabei vergessen – war nicht mehr in meiner Balance. Die Unzufriedenheit wuchs – und mit ihr der Wunsch nach Veränderung. Ein NLP-Schnupperkurs wurde zum Wendepunkt. Es folgten Ausbildungen bis zur Trainerin und viele Assistenzen, um mein Wissen gut zu integrieren. So fand ich Schritt für Schritt in meine neue Berufung als Coachin.
- Die Faszination für Kommunikation, die Macht der Worte und die Möglichkeit dadurch in meinem und anderen Leben etwas bewirken zu können, ist geblieben.
- Viele Weiterbildungen folgten: Balance Coach, Wingwave im Besser-Siegmund Institut, EmTrace und Mesource in der Eilert-Akademie und bei Juli Scheld, Resilienztrainerin mit IHK Zertifizierung bei Sebastian Mauritz. Die ganze Liste findest du hier: Mein Werdegang
- 2020 bin ich mit meinem Mann und unserer Hündin einen Teil des HR5 gegangen. Mit Start direkt von der Haustüre. Es waren Etappen zwischen 18 und 30 Kilometer. Ich liebe es, auf Schusters Rappen unterwegs zu sein. Freunde nennen mich „Bergziege“, da ich am Berg mein Gehtempo nicht sonderlich verringere – ich mag den Berg einfach hinter mich bringen😉
- Ich liebe alle Jahreszeiten, bis auf den nebelverhangenen Novembernieselregen. Im Frühling das heller werdende Licht und das Aufblühen der Natur. Im Sommer die bunte Blütenpracht und die milden Abende auf der Terrasse, den Herbst mit seinen bunten Blättern und den Winter mit der kalte Luft, die meine Wangen zum Glühen bringt, mit dem knirschenden Schnee unter den Füßen, dem Aufwärmen am Kaminofen.
- Seit 2012 baue ich meine Selbstständigkeit im Coaching und Resilienz -Training aus. Ich liebe es, wenn Menschen wieder in Kontakt mit sich und ihren wundervollen Fähigkeiten kommen. Sich Blockaden lösen und die Menschen gestärkt und selbstbewusster ihr Leben in die Hand nehmen. Dann leuchten meine Augen – nein, dann strahlt mein ganzes Gesicht und ich bin unendlich dankbar für die Arbeit, die ich tun darf.



7 Comments
Auch ein schöne Form einen Blogartikel zu schreiben. Das werde ich mir auch mal vornehmen.
Liebe Brigitte,
ja, es ist auch eine schöne Form einen Blockartikel zu schreiben. Für mich war dieses Zurückblicken auf meine verschiedensten „Heldenreisen“ meines Lebens sehr wohltuend.
Vielleicht ein bisschen wie innere Schätze heben – mir erneut bewusst machen, auf was ich alles stolz sein darf, was ich durch mein Handeln so alles erreicht habe.
Bin gespannt, wie es dir beim schreiben deiner Fun Facts geht. Viel Freude dabei.
Beste Grüße Waltraud
[…] Fun Facts über mich: 41 Dinge, die du vielleicht noch nicht über mich wusstest […]
Liebe Waltraud,
vielen Dank für Deine interessanten Fun Facts. Ich habe sie aufmerksam gelesen – mal mit einem Staunen, mal mit einem respektvollen Nicken, mal mit einem Schmunzeln im Gesicht, mal mit einem Schrecken (bei der Sache mit dem Ball und dem Auto). Es hat mich wirklich gefreut, noch viel mehr Facetten von Dir kennenzulernen.
Ich schicke Dir viele liebe Grüße,
Britta.
Liebe Britta,
vielen Dank für deine sehr wertschätzenden Zeilen. Ich bin ja überzeugt, dass wir alle so viele Erlebnisse sowohl zum Schmunzeln als auch zum Erschrecken sind. Außerdem stelle ich fest: Einmal damit angefangen, kommen immer mehr „Fun Facts“ zutage. Irgendwann werde ich sie bestimmt noch erweitern 😉
Herzliche Grüße
Waltraud
Liebe Waltraud,
vielen Dank für deinen tollen Artikel. Da waren wirklich noch viele Dinge dabei, die ich noch nicht von dir wusste…
Da muss ich mich doch glatt auch mal hinsetzen und meine fun facts und Meilensteine aufschreiben. 👍🏻
Herzliche Grüße und dicke Umarmung deine Nichte Steffi
Liebe Steffi,
ja, wir haben meist noch viel mehr „Geschichten“, die noch nicht erzählt wurden, auf Lager.
Ich wünsche dir ganz viel Freude, deine Fun Facts zu sammeln und mit erhobenem Haupt stolz auf alle Entwicklungsschritte zu sein, die du für dich entdeckst.
Herzliche Grüße und eine dicke Umarmung zu dir zurück von
Waltraud